Nach der gewissenhaften Auswahl des Leders geht es an den Zuschneidetisch. Dort werden die einzelnen Lederteile mit Schablone und Messer per Hand zugeschnitten.
Die zugeschnittenen Lederteile erhalten je nach Kundenwunsch individuelle Stickereien. Dies übernimmt eine Stickmaschine.
Eine g’scheide Lederhosen braucht einen Latz. Diese wird entsprechend mit Hirschleder unterfüttert und dann von Hand in Form geschnitten und später an der vorgesehenen Stelle aufgenäht.
Bevor wir auf den einzelnen Lederteilen die Ziernähte sticken, werden diese auf der Rückseite gebügelt.
Die gebügelten Teile erhalten an der Nähmaschine eine Ziernaht.
Entlang der Ziernaht werden Punkte eingenäht - das ist echte Handarbeit.
Damit die Nähte später nicht an der Haut kratzen, werden diese mit einem hellen, weichen Leder auf der Innenseite beklebt.
Viele Einzelschritte sind notwendig, bis endlich alle Teile an der Nähmaschine zusammengenäht werden können. Auch wenn das Leder butterweich ist, für die Näherin sind die vielen, teils sperrigen Teile nicht einfach zu handhaben und erfordern Fingerspitzengefühl, Konzentration und kräftiges Zupacken.
Zum Abschluss werden an der fertig genähten Lederhose die Knöpfe aus echtem Hirschgeweih mit Lasche am Latz und Bund durchgezogen.
Jede Lederhose wird nach der Fertigung in Augenschein genommen und geprüft. Erst wenn die Qualitätskontrolle erfolgreich abgeschlossen ist, kommt die Lederhose in den Verkauf oder zu seinem künftigen Besitzer.

TIPP:
Wenn Sie live sehen möchten, wie eine Lederhose entsteht, fragen Sie uns nach dem „Tag der offenen Werkstatt“. Meist findet dieser am verkaufsoffenen Sonntag in Grafenau, Mitte September von 13 bis 17 Uhr, statt. Für Gruppen und Vereine bieten wir nach Vereinbarung gerne Führungen mit anschließender Möglichkeit zum Einkaufen in unserer Trachtenboutique an.

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